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1972 war es soweit: Eine neue Kurzwellen-Rundfunksendeanlage ging auf Sendung. Zwischen Ettringen und Lamerdingen nahe Landsberg am Lech hatte man innerhalb von drei Jahren einen Sender aus dem Boden gestampft, der die Programme der Deutschen Welle in den verschiedensten Sprachen rund um die Welt senden sollte (und die gerade stattfindende Olympiade ebenfalls). Drei riesige Antennenwände und verschiedene kleinere Anlagen konnten zeitgleich in alle Ecken der Welt strahlen.

Sendeantennen

Doch im Mai 2013 gab es keine Olympiade und keine Deutsche Welle mehr, die noch auf Deutsch sendete oder überhaupt noch aus Deutschland strahlen wollte. Andere Anbieter, vornehmlich religiöser Natur, nutzen Wertachtal noch weiterhin.

Ausgelastet war die Station aber nicht mehr. Das Betreiberunternehmen, die Media Broadcast GmbH, entschiedsich folglich dazu, die Antennen abreißen zu lassen. Ab Spätsommer / Herbst 2014 soll damit begonnen werden.

Weitere Bilder und Details finden sich u.a. auf Wikipedia. Künftig sollen auf dem Gelände Windkraftanlagen stehen, nachdem bereits Solarpanele angebracht wurden (interessantes Video hier).

Kurz vorher konnten einige Funkamateure und Radioenthusiasten noch einmal einen Blick in die “Rundfunksendestelle Wertachtal” erhaschen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Sender Wertachtal

Antennentürme des Senders Wertachtal

Der Betreiber der Sendeanlage Wertachtal in der Nähe von Amberg/Schwaben (Bayern) hat offiziell bekannt gegeben, dass das traditionsreiche Sendezentrum abgerissen wird. Von hier wurden bis zum 1. April 2013 Radioprogramme per Kurzwelle für nationale und internationale Programmanbieter weltweit ausgestrahlt.

Wie die Media Broadcast GmbH begründet, sei aufgrund sinkender Nachfrage nach der Radioverbreitung per Kurzwelle der Standort nicht mehr kostendeckend zu betreiben gewesen. Die Demontage der rund 70 Antennen und 30 Turmanlagen soll bis Ende 2014 erfolgen. Details zur Demontage stehen laut einer Pressemitteilung erst nach Beauftragung externer Anbieter fest. Die Zukunft des Geländes ist nicht entschieden, inzwischen wurden jedoch auch Solaranlagen auf dem Grundstück aufgebaut.

Die Sendeanlage Wertachtal strahlte bis zum 1. April 2013 Radioprogramme per Kurzwelle weltweit aus. Zu den Kunden gehörten u.a. die Deutsche Welle, Voice of America, Radio Netherlands Worldwide oder Radio Croatia. Auch das Programmanbieter wie Radio 700 oder Radio HCJB (Die Stimme der Anden) gingen hier auf Sendung. Dafür wurden rund 70 Antennen eingesetzt, die zwischen 30 Türmen mit einer Höhe von bis zu 125 Metern aufgespannt sind. Die Programmverbreitung erfolgte mit 16 Sendern, wovon 14 Transmitter mit einer Leistung von 500 kW, die übrigen Sender mit 100 kW betrieben wurden.

Die Anlage nahm ihren Sendebetrieb im Frühjahr 1972 anlässlich der Olympischen Spiele in Deutschland auf. Mit der Einstellung des regulären Sendebetriebes im April 2013 fungierte Wertachtal als Back up Kurzwellenanlage für den Standort Nauen, der ebenfalls von der Media Broadcast betrieben wird. Dieser Standort fungiert bereits seit 1906 als Funksendestelle (auch zur Kommunikation mit den deutschen Kolonien), wurde dann später für den DDR-Rundfunk und im Anschluss die Deutsche Welle umgerüstet, die jedoch inzwischen ebenfalls auf eine Nutzung verzichtet (DXaktuell.de berichtete). Durch mehrere sogenannte Drehstandantennen kann der Sender Nauen flexibler genutzt werden. Eine dritte Kurzwellen-Sendestation in Jülich wurde ab 2010 demontiert. Media Broadcast verteilt inzwischen viele Ausstrahlungen seiner Kunden darüber hinaus auf die Sendeanlagen Issoudun (Frankreich) und Moosbrunn (Österreich).

 

Weiterführende Informationen
Ausführlicher Wikipedia-Artikel
Viele Hintergrundinfos und Fotos
Verbleibender KW-Sendeplan der Media Broadcast (PDF)
Fotos und Hintergrundinfos (RBB)

Bildquelle: Wikipedia-User “Midnightfun” (CC-BY-SA)

 

Polskie RadioAufgrund von Budgetkürzungen stellt der Auslandsdienst des polnischen Rundfunk seine deutschen Hörfunksendungen zum 1. Juli ein. Gegenwärtig produziert Polskie Radio noch täglich 30 Minuten Programm auch auf Deutsch.

Nachdem 2012 die Kurzwellenübertragung eingestellt wurde, ist dieses Magazin ausschließlich via Satellit, Internet (Podcast, Livestream) und in einigen Städten in Polen auf DAB+ zu empfangen.

Begründet wird die Einstellung des deutschen Programms in internen Kreisen mit einer Fokussierung auf die Sprachen Englisch und Russisch seitens des Außenministeriums. Das russische Angebot werde zudem bald eine neue Homepage erhalten, die sich an das englische Portal thenews.pl anlehnt, das bereits jetzt vom polnischen Rundfunk betrieben wird.

Auf der Homepage und der eigenen Facebook-Präsenz verabschiedete sich die deutsche Redaktion bereits von ihren Hörern und bedankt sich für die jahrelange Treue der Onlinenutzer und Hörer. 1956 strahlte der polnische Rundfunk zum ersten Mal Auslandssendungen in deutscher Sprache aus.

Zum Abschied wird das deutsche Programm bis zum 1. Juli 2014 zweimal täglich über die Sendestation Kall-Krekel in Deutschland mit einer Leistung von 1 Kilowatt auf Kurzwelle ausgestrahlt. Der Sendeplan lautet wie folgt:

1430-1500 UTC auf 6005, 7310 kHz
1800-1830 UTC auf 3985 kHz

Die Sendezeit ist in UTC-Weltzeit angegeben, dies entspricht 16.30 bzw. 20.00 Uhr Mitteleuropäische Zeit. Weitere Informationen und ein Livestream werden auf der Homepage von shortwaveservice.com angeboten, das als Initiator dieser Ausstrahlungen auftritt.

 

Weiterführende Links
Homepage des deutschen Programms mit Abschalthinweis (gefunden in A-DX)
Deutsches Programm aus Warschau nicht mehr auf Kurzwelle

In weiten Teilen Deutschlands haben örtliche Rundfunkveranstalter die Mittelwelle bereits verlassen, in den kommenden zwei Jahren wollen zudem Deutschlandradio und alle ARD-Landesrundfunkanstalten, die diesen Frequenzbereich noch nutzen ebenfalls ihre AM-Sendungen beenden.

Sender Moorfleet / Hamburg

NDR-Sendeanlage Moorfleet

Der Norddeutsche Rundfunk gehört zu den Sendern, die noch auf Mittelwelle senden – seit gestern jedoch nicht mehr aus Hamburg-Moorfleet. Wie der NDR heute in einer Presseaussendung mitteilte, ist die Ereigniswelle NDR Info Spezial gegenwärtig nicht auf 972 kHz zu hören. Der Grund für den Ausfall ist ein offenbar durch einen Bagger hervorgerufener Schaden an einem unterirdisch verlegten Kabel, das die Senderanlage mit dem Sendemast verbindet. Der beschädigte Teil des Kabels befindet sich unter einer mehrere Meter dicken Schotterschicht. Zur Vorbereitung der Reparatur seien umfangreiche Erdarbeiten erforderlich, heißt es weiter.

Über DAB+, im Internetstream sowie über Kabel und Satellit ist NDR Info Spezial jedoch weiter zu empfangen. Auch die übrigen Mittelwellen 828 kHz, 792 kHz und 702 kHz sind weiterhin in Betrieb. Wann die Probleme am Mittelwellensender Hamburg beseitigt sein werden, sei noch unklar. Mittelwellen-Spezialisten konnten auf der nun freien Frequenz bereits Sender aus Großbritannien, dem Iran und sogar Südkorea in Europa empfangen.

Sender Hirschlanden / Stuttgart

Sender Hirschlanden / Stuttgart

Länger außer Betrieb, vielleicht sogar für immer, ist seit wenigen Tagen der MW-Sender des amerikanischen Armeerundfunks AFN Europe in Hirschlanden bei Stuttgart. Wie ein AFN offenbar nahestehender Nutzer im Radioforum des Portals ukwtv.de mitteilte, wurde der Vertrag zur Verbreitung des Talkradios AFN Powernet mit dem Sendernetzbetreiber Media Broadcast nicht weiter verlängert. Der Sender Hirschlanden ist der einzige verbliebene Mittelwellensender, der von AFN nicht selbst betrieben wurde, wie etwa der Sender in Heidelberg, der ebenfalls auf der Frequenz 1143 kHz das selbe Programm ausstrahlt. Auf dem Sendeplan stehen u.a. Übernahmen des National Public Radio (NPR), Nachrichten-Eigenproduktionen oder US-Talkshows. Der Sender ist im Raum Stuttgart weiterhin im Internet zu hören. Nicht betroffen von der Abschaltung ist die traditionelle UKW-Frequenz 102,3 MHz, die das Musikprogramm AFN The Eagle überträgt. Jedoch hat AFN in den vergangenen Monaten verschiedene Sendestandorte geschlossen, die mit der Verringerung der Anzahl von US-Soldaten in den jeweiligen Standpunkten und Kosteneinsparungen zusammenhängen. Erst im vergangenen Jahr endete die Verbreitung von AFN Powernet in Frankfurt / Main auf 873 kHz.

Der Sender in Hirschlanden arbeitete für den Zeitraum von 2005 bis 2008 auch auf 738 kHz für das inzwischen eingestellte Countryprogramm Truckradio. Von 2002 bis 2003 war außerdem das ebenfalls nicht mehr existente Jugendprogramm Megaradio von diesem Standort aktiv, weshalb die Antennnanlage um die auf dem Bild sichtbare kreuzförmige Konstruktion erweitert wurde. Über die Zukunft des Senderstandortes mit seiner 40 Meter hohen Antenne wird der Eigentümer des Senders Media Broadcast entscheiden.

Update 14.03.2014: Inzwischen ist der Sender Hamburg-Moorfleet wieder auf Sendung.

 

Weiterführende Informationen:
- Frequenzliste von AFN Europe
- Livestream von AFN Powernet, nicht europaweit abrufbar

 

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Foto: DXaktuell.de

Der Südwestrundfunk und die Stadt Stuttgart haben sich auf eine Wiedereröffnung des Stuttgarter Fernsehturms verständigt. Grundlage dafür bietet das abschließende ganzheitliche Brandschutzgutachten, das von den Fachbehörden der Landeshauptstadt als insgesamt positiv bewertet wird. Die Umsetzung des Gutachtens ermöglicht die Wiedereröffnung des Fernsehturms für bis zu 320 Personen sowie die Nutzung der Theaterebene. Die Gesamtkosten hierfür liegen nach derzeitigen Kostenermittlungen des SWR bei rund 1,2 Millionen Euro netto. SWR-Intendant Peter Boudgoust und Oberbürgermeister Fritz Kuhn haben am heutigen Freitag, 7. Februar 2014, in Stuttgart die Einigung von SWR und Stadt bekanntgegeben.

SWR-Intendant Peter Boudgoust: “Der Fernsehturm ist ein Wahrzeichen der Stadt und ein Markenzeichen des SWR Fernsehens in Baden-Württemberg. Ich freue mich also umso mehr, dass Stadt und Sender an einem Strang ziehen. Die gute Botschaft heute lautet: Der Fernsehturm kann für Besucher bald wieder geöffnet werden.” Der SWR-Intendant betonte, dass sich durch den komplexen Sachverhalt und die besonderen geometrischen und sendertechnischen Randbedingungen die Bauzeit nur grob schätzen lasse. Gemeinsames Ziel des SWR und der Stadt Stuttgart sei eine Wiedereröffnung Mitte 2015.

OB Fritz Kuhn: “Dies ist ein guter Tag für Stuttgart und alle, denen der Fernsehturm am Herzen liegt. Ich bin erleichtert sagen zu können, dass Stadt und SWR sowohl baulich als auch finanziell den Durchbruch erzielt haben. Der Fernsehturm wird wieder für die Öffentlichkeit öffnen.” Damit werde ein Wunsch vieler Stuttgarterinnen und Stuttgarter in Erfüllung gehen, auch wenn der Umbau noch einige Zeit in Anspruch nehme. “Diesen Wunsch mussten wir in Einklang bringen mit zwingenden Anforderungen des Brandschutzes, um einen sicheren Weg aus dem Turm heraus zu gewährleisten.”

Das abschließende Brandschutzgutachten stellt ein ganzheitliches Konzept dar, das Maßnahmen zur Verbesserung des technischen und baulichen Brandschutzes vorschlägt und zeigt, wie künftig Flucht- und Rettungswege von sämtlichen möglichen Aufenthaltsorten im Turmkorb von Besuchern und Personal bis zum sicheren Ausgang am Turmboden möglich sind. Im Zentrum der vorgeschlagenen Maßnahmen des Sachverständigenbüros Halfkann + Kirchner stehen folgende Punkte:

- Etwaige Zündquellen werden identifiziert und aus dem Turmschaft entfernt. – Die Rauchableitung aus dem Turmschaft wird optimiert. – Die im Turmschaft verlaufenden Hochfrequenzkabel werden kontinuierlich elektronisch überwacht. Zusätzlich werden an diesen Hochfrequenzkabeln in einem Abstand von 1,20 Metern Horizontalschottungen angebracht, um eine vertikale Brandausbreitung über die genannten Segmente hinaus zu verhindern. – Andere Kabel werden durch eine flammhemmende Umkapselung im Verfahren einer Einblasdämmung geschützt. – Darüber hinaus wird ein detaillierter Evakuierungsplan erarbeitet und die Feuerwehrpläne dementsprechend angepasst. Der Aufsichtsrat der SWR Media Services GmbH hat in seiner heutigen Sitzung der Umsetzung des brandschutztechnischen Gesamtgutachtens zugestimmt. Die Umsetzung der Maßnahmen wird von der SWR Media Services GmbH durchgeführt, da sie ausschließlich der Wiederaufnahme der kommerziellen Nutzung des Fernsehturms für Besucher der Stadt Stuttgart dienen.

Die Vereinbarung zwischen Landeshauptstadt Stuttgart und dem SWR sieht vor, dass die Stadt und SWR Media GmbH sich die Kosten der Herstellung des Brandschutzes zu je 50% teilen. Der Finanzierungsbeitrag der Landeshauptstadt in Höhe von 605.000 EUR wird durch einen Verzicht auf die Erbbauzinszahlungen 2014 bis 2026 ermöglicht. Der Gemeinderat muss der Vereinbarung mit dem SWR noch zustimmen. Bereits am Freitagvormittag hatte Oberbürgermeister Kuhn die Spitzen der Gemeinderatsfraktionen informiert. Diese haben einmütig Zustimmung zu diesem Vorgehen signalisiert.

Der Fernsehturm ist aufgrund einer Anordnung der Stadt Stuttgart seit 27. März 2013 für Besucher geschlossen.

Quelle: Pressemitteilung des SWR

Kaum ein Radiosender in Deutschland dürfte über so viele verschiedene Übertragungswege senden, wie das Erlanger Campusradio. Ende 2013 kam für den bit express noch ein weiterer Sendeweg hinzu.

2003 ging bit express auf Sendung, wenig später begann die Ausstrahlung auf der digitalen Kurzwellenfrequenz (DRM) 15896 kHz, auf der man in der Region Erlangen-Nürnberg und bei besonders günstigen Wetterlagen in den unterschiedlichsten Orten der Welt zu hören ist. Später folgte eine Ausstrahlung via DVB-H, über die digitale Mittelwelle 909 kHz vom Sender Dillberg aus. Der Livestream des Senders im Internet lief zu dieser Zeit selbstverständlich schon längst – der wohl gebräuchlichste Übertragungsweg, um die Studenten der Uni Erlangen zu erhalten. Am Standort des Fraunhofer-Instituts wurde dann im Sommer 2012 ein eigener DAB-Sender installiert (Kanal 6A), seit den Lokalrundfunktagen Mitte 2013 sind meist tagsüber die Sendungen auch analog über UKW 87,9 MHz im Raum Erlangen zu hören.

bitexpress Sendeantennen Erlangen

Sendeantennen von bit express.

Nun wechselte der temporäre UKW-Sender in den DRM+-Modus, womit bit express gegenwärtig das einzige in diesem Modus sendende Radioprogramm überhaupt ist. Nach Angaben des Senders sei auf der Frequenz noch nicht das Liveprogramm zu hören, in einem weiteren Schritt wolle man aber auch diese Hürde nehmen.

Tatsächlich empfangen kann diese Sendungen jedoch abgesehen von den Ingenieuren und Radioenthusiasten mit Hang für softwaredefinierte Empfänger jedoch niemand, da im Gegensatz zu DAB+ weltweit bisher keine Empfangsgeräte aus Serienproduktion für DRM+ zur Verfügung stehen. Dennoch sprach sich beispielsweise die Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz für diesen Standard aus, Fraunhofer gehört zu den Mitentwicklern dieser Technik, die anders als DAB+ ohne Bouquetzwang daherkommt und besonders für lokale Radiosender geeignet scheint. DRM+ arbeitet z.B. auf den üblichen UKW-Frequenzen, kann jedoch, sofern kein Simulcastmodus benutzt wird, mit herkömmlichen Radiogeräten nur als Rauschen wahrgenommen werden. Auch handelsübliche Digitalradios können ein DRM-Signal nicht wiedergeben.

Getestet wurde DRM+ in Deutschland bisher nur in Berlin anlässlich der IFA, in Hannover und Kaiserslautern. Hinzu kommen Testausstrahlungen u.a. in Großbritannien und Italien. Ob sich dieser Standard im digitalen Radiodschungel noch wird durchsetzen können, bleibt abzuwarten. Die Zielgruppe des Campusradios in Erlangen wird jedoch wahrscheinlich weiterhin via Internet oder DAB+ zuhören, die DRM-Sendungen behalten Testcharakter. Aber gerade für eines ist ein Hochschulradio ja gut: Zum Ausprobieren.

 

Weiterführende Informationen
Dieser Artikel erschien bereits auf RADIOSZENE, dem Insidermagazin für Radiomacher.Digitaler Radiodschungel: Wo ist das Plus?
Homepage des DRM-Konsortiums in London
Homepage von bit express

Eingang zum Funkhaus des slowakischen Rundfunks.

Eingang zum Funkhaus des slowakischen Rundfunks.

Der slowakische Auslandsrundfunk wird seine Programme in deutscher und französischer Sprache ab Januar regelmäßig über die Sendeanlage in Kall-Krekel in Deutschland ausstrahlen. Dies gab die Sendeanstalt heute bekannt.

Das deutsche Programm von Radio Slowakei International (RSI) wird um 17.00 Uhr MEZ auf den Frequenzen 3985 kHz und 6005 kHz ausgestrahlt, das französische Angebot wird um 19.00 Uhr MEZ auf 3985 kHz zu hören sein.

Parallel sind die Sendungen auch als Podcast und Livestream im Onlineportal Radio360.eu verfügbar, das vom Funkhaus Euskirchen e.V. (Radio 700) betrieben wird. Über die eigenen Sendeanlagen in der Slowakei wird der Auslandssender vermutlich jedoch vorerst nicht wieder auf Sendung gehen. 2010 beendete man die Nutzung dieser Sendestation aus Kostengründen. Das englische und spanische Programm dürfte jedoch weiterhin für Nordamerika über World Radio Miami International auch auf Kurzwelle zu hören sein.

Auch das Projekt “Radio360.eu|Nacht”, das ursprünglich nur bis zum 31. Dezember 2013 angesetzt war, wird nach positiven Reaktionen der Hörerschaft nun bis Ende Januar 2014 fortgeführt. Darin werden Sendungen aus Polen, Tschechien und der Ukraine auf Kurzwelle ausgestrahlt. Nähere Informationen zur Fortführung des Projektes werden zeitnah auf der Homepage und dem Facebook-Account veröffentlicht (s.u.).

Radio Slowakei International wird jedoch auf Deutsch und Französisch künftig nicht mehr über die Satelliten Astra 19.2° Ost und Hotbird 13° Ost empfangbar sein, nachdem das übertragende World Radio Network die entsprechenden Programmkanäle zum Jahresende abschaltet. Betroffen von dieser Einstellung sind neben RSI auch andere Sender, auch das WRN-Podcasting-Angebot wurde geschlossen. Als Reaktion startete Radio360.eu zahlreiche neue Podcasts, vornehmlich in englischer Sprache, die die deutschen Angebote ergänzen sollen.

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Weiterführende Informationen
- Start der “Radio360.eu|Nacht”
- Homepage des Projektes und Podcasting-Portals
- Facebook-Seite von “Radio360.eu”
- Homepage von Radio Slowakei International