Die Ultrakurzwelle (kurz: UKW) kennen Sie bestimmt: Im Frequenzbereich von 87,5 MHz bis 108,0 MHz werden regionale Radioprogramme wie Radio Hamburg, R.SH, Bayern 3 oder NDR Kultur ausgestrahlt. Auf UKW kann so ein relativ kleines Gebiet mit einem Rundfunkprogramm in guter Qualität versorgt werden.

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Der Rundfunkbereich auf Mittelwelle (MW) reicht von 525 kHz bis zu 1605 kHz. Auch dort gibt es deutschsprachige Stationen wie zum Beispiel den Deutschlandfunk oder RTL Radio, aber auch Programme aus angrenzenden Gebieten kann man Empfangen. Mit Hilfe der Mittelwelle kann ein größeres Gebiet versorgt werden, je nach Sendeleistung kann das ein ganzes Bundesland, ein Staat oder ein Teil eines Kontinents sein.

Ein tragbares Kurzwellenradio
Die Langewelle (LW) hat einen Frequenzbereich für den Rundfunk von 150 kHz bis 285 kHz. Die Ausbreitungsbedingungen sind der Mittelwelle ähnlich, die LW ist jedoch nicht so stark tageszeitenabhängig wie die MW. Das heißt dass Mittelwellenprogramme bei Dunkelheit eine weitere Reichweite erzielen können, als am Tag. Die Langwelle ist zu allen Tageszeiten relativ gut zu hören. Auf Langwelle hören Sie in Deutschland und Mitteleuropa z.B. Deutschlandradio Kultur (177 kHz), Europe 1 (183 kHz), France Info (162 kHz) oder das irische RTÉ Radio One (252 kHz).

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Die Kurzwelle hat einen Frequenzbereich für den Rundfunk von 3000 kHz bis 30000 kHz (unterteilt in mehrere Bereiche, die Meterbänder). Hier senden nicht nur Programme, die ein ganzes Land oder einen Kontinent erreichen möchten, sondern auch weltweit zu empfangende Stationen. Daher kann man auf Kurzwelle auch brasilianische, afrikanische oder chinesische Stationen antreffen, obwohl man sich mit dem Empfänger in Europa befindet. Und das ist auch das Faszinierende an diesem Frequenzbereich. Aber wie funktioniert das? Nur dank der Ionosphäre, einer Schicht der Erdatmosphäre, können Signale rund um den Globus reisen. Das Signal kommt im “Zickzack-Muster ” um die Erde, es “prallt” an der Ionosphäre ab und kommt so nach Europa. Es ist sogar möglich, dass das Signal die Erde umrundet und wieder am Startpunkt ankommt. Das Auf- und Abprallen nennt man “Hops”. Einmal Auf- und Abprallen = 1 Hop. Und so hopsen die Signale rund um die Welt.

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Sie sehen: Es gibt verschiedene Bereiche, in denen Rundfunksender ausgestrahlt werden können. Jedem Sender wird über verschiedene Ämter und Institutionen eine oder mehrere Sendefrequenz in einem oder mehreren Frequenzbereichen nach einem Antrag zugeteilt, sofern ein Platz im Frequenzraster gefunden wurde. So sendet der Deutschlandfunk mit seinem nationalen Versorgungsauftrag nicht nur regional auf UKW, sondern zusätzlich auch auf Mittel-, Lang- und Kurzwelle, sodass er über die verschiedensten Empfangswege zu hören ist. Jeder dieser Empfangswege zeichnet sich durch besondere Eigenschaften aus.

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