Die Sprengung der beiden Sendemasten auf dem Wiener Bisamberg verlief erfolgreich – aber nicht ohne Zwischenfall. So konnte die Sprengung des ersten, kleineren Mastes nicht wie geplant um 12.00 Uhr durchgeführt werden. Einem der Anrainer lag die Sendeanlage anscheinend besonders am Herzen, so sehr, dass er mit allen Mitteln versuchte, die Sprengung zu verhindern. Nach dem (? s)eine Spendenaktion keinen Erfolg hatte, weigerte er sich sein Haus, was im Gefahrenbereich stand, zu verlassen und kette sich an einen Heizkörper. Kurz nach Zwölf schafften es aber Polizei und Feuerwehr ihn zum Verlassen des Wohnhauses zu bewegen – die Sprengung konnte stattfinden. .Zudem übertrug der TV-Sender TW1 das Ereignis und fügte einen charmanten geschichtlichen Rückblick auf den Senderstandort sowie einen nicht minder charmanten (und sehr österreichischen) Kommentator hinzu. Zu einem Mitschnitt geht es: hier.
.
Die zweite Sprengung verlief ohne Zwischenfälle. Um 15:01 Uhr lag das höchste Bauwerk Österreichs in Trümmern auf dem Areal des ehemaligen Mittelwellensenders. Auch diese Sprengung wurde live von TW1 übertragen und ist: hier als Video zu finden.
Gescheiterte Rettungsversuch: http://fsmat.htu.tuwien.ac.at/~calm/bisamberg/
Weitere Videos: http://www.youtube.com/video_response_view_all?v=NN5RCuVVZDA