Archiv für Februar 2010

Karte: Erdbeben vor der Küste Chiles

"Terremoto en Chile" - Erdbeben vor der Küste Chiles

Kaum haben wir das Erdbeben auf der Karibikinsel Haiti medial gesehen erfolgreich verdaut und alle Korrespondententeams abziehen lassen, da schockieren uns heute morgen bereits die nächsten Erdbebennews vom amerikanischen Doppelkontinent. Diesmal trifft es den südamerikanischen Andenstaat Chile.

Die deutschsprachigen Medien berichten seit etwa 8 Uhr Ortszeit über diese Naturkatastrophe, die um 7:34 Uhr registriert wurde. Wie lange die Berichterstattung in unseren Breitengraden anhalten wird, wird sich zeigen. In den regionalen Medien Chiles jedoch wird das Thema in den nächsten Wochen regelmäßig auf der Tagesordnung stehen. Um sich ein Bild von der dortigen Berichterstattung machen zu können, bieten sich verschiedene Empfangswege an:

Das Hauptbeben sowie die schwächeren Nachbeben sorgten für zahlreiche Stromausfälle, was für die meisten Livestreams der ortsansässigen Medien das Aus bedeutete. Der religiöse Sender “CVC La Voz” ist weiterhin mit einem relativ stabilen Audio- und Videostream zu empfangen. Auf die christliche Popmusik verzichtet man selbstverständlich nicht, streut aber auch zahlreiche Wortbeiträge mit Informationen ins Programm. Zudem kann CVC auf Studios und redaktionelle Einrichtungen in Miami, Florida zurückgreifen. Die Adresse des Streams lautet: http://st.unored.com/cvcbr. Ein deutlich kleinerer Sender ist Radio Agricultura aus der Hauptstadt Santiago de Chile. Während die Webseite der Station nur schwer zu erreichen ist, streamt der Livestream mit stabilen 48 kbps unter http://200.6.97.64/agricultura2. Das Programm ist erstaunlich ruhig und unsensationell und besteht u.A. auch aus Phone-Ins und Studiogesprächen.

Auf Kurzwelle ist normalerweise die Sendestation in der Ortschaft Calera de Tango mit dem Programm von CVC und Radio HCJB auch regelmäßig in Europa zu empfangen. Wie stark diese Station von dem Erdbeben betroffen ist, ist unklar. Folgende Sendungen stehen im Sendeplan:

Spanische Programme von CVC: 9635 kHz (11.00-22.00 UTC), 9745 kHz (22.00-01.00 UTC), 9780 kHz (11.00-12.00 UTC), 17680 kHz (12.00-01.00 UTC), 17860 kHz DRM (18.00-20.00 UTC).

Deutschsprachige Programme von HCJB Quito (Ecuador) über die Sender in Chile: 9835 kHz (23.30-24.00 UTC am Mo / Mi / Fr)

Plattdeutsche Programme von HCJB Quito (Mennoniten-Platt): 9835 kHz (23.30-24.00 UTC am Di / Do)

Portugiesische Programme von HCJB Quito: 11920 kHz (23.00-02.30 UTC ).

Zum Empfang der DRM-Sendung (Digital Radio Mondiale) ist ein Digitalradio erforderlich. Alle anderen Sendungen sind in herkömmlicher Modulation auf Kurzwelle empfangbar. Das Zielgebiet ist meist zwar Südamerika, normalerweise sind aber auch in Europa die Signale zu empfangen. Zeitangaben sind in UTC-Weltzeit (UTC + 1 Std. = MEZ).

Und zu guter Letzt noch das Fernsehen. Auf der Streamingplattform uStream ist am Morgen ein Livestream einer chilenischen TV-Station aufgetaucht. Durchschnittlich zählt der Bewegtbildstrom über 27000 Zuseher und bietet einen relativ störungsfreien Einblick in die Berichterstattung einer der größten Fernsehanstalten des Landes. Unter http://www.ustream.tv/channel/tv-de-chile kann man sich ein Bild von den Ausmaßen des Erdbebens machen.

Die Sprengung der beiden Sendemasten auf dem Wiener Bisamberg verlief erfolgreich – aber nicht ohne Zwischenfall. So konnte die Sprengung des ersten, kleineren Mastes nicht wie geplant um 12.00 Uhr durchgeführt werden. Einem der Anrainer lag die Sendeanlage anscheinend besonders am Herzen, so sehr, dass er mit allen Mitteln versuchte, die Sprengung zu verhindern. Nach dem (? s)eine Spendenaktion keinen Erfolg hatte, weigerte er sich sein Haus, was im Gefahrenbereich stand, zu verlassen und kette sich an einen Heizkörper. Kurz nach Zwölf schafften es aber Polizei und Feuerwehr ihn zum Verlassen des Wohnhauses zu bewegen – die Sprengung konnte stattfinden. .Zudem übertrug der TV-Sender TW1 das Ereignis und fügte einen charmanten geschichtlichen Rückblick auf den Senderstandort sowie einen nicht minder charmanten (und sehr österreichischen) Kommentator hinzu. Zu einem Mitschnitt geht es: hier.


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Die zweite Sprengung verlief ohne Zwischenfälle. Um 15:01 Uhr lag das höchste Bauwerk Österreichs in Trümmern auf dem Areal des ehemaligen Mittelwellensenders. Auch diese Sprengung wurde live von TW1 übertragen und ist: hier als Video zu finden.

Gescheiterte Rettungsversuch: http://fsmat.htu.tuwien.ac.at/~calm/bisamberg/

Weitere Videos: http://www.youtube.com/video_response_view_all?v=NN5RCuVVZDA

Das höchste Bauwerk Österreichs fällt: Der 265 Meter hohe Sendemast und sein kleineres Pendant auf dem Bisamberg (308 m.ü.A.) werden am Mittwoch, den 24.02.2010 gesprengt. Wie ein Mitarbeiter des Eigentümers (ORS GmbH & Co KG) mitteilt, wird die Abtragung wie folgt ablaufen:

Südmast (120m): ca. um 12.00 Uhr Ortszeit (in einem Stück)
Nordmast (265m): um ca. 15.00 Uhr Ortszeit (Teilsprengungen)

Der TV-Sender TW1 überträgt die Sprengung live, die Sondersendungen beginnen um 11.50 Uhr und 14.5o Uhr. Zudem strahlt TW1 am 3. März um 19.45 Uhr eine Reportage über die Vorbereitung der Sprengung aus. TW1 ist über Satellit Astra 19,2° Ost und in Österreich auf DVB-T frei empfangbar.

Bis zum 01.01.2009 wurde vom kleineren Südmast aus das Programm “Radio Ö1 1476″ auf 1476 kHz ausgestrahlt, welches aus Übernahmen des ersten Inlandprogramms und einigen Bürgerfunksendungen bestand. Diese Sendungen werden von nun an ausschließlich als Livestream unter dem Titel “Ö1 Campus” verbreitet. Die Abschaltung des Senders auf 1476 kHz am 01.01.2009 gibt es hier als MP3-Datei. Der andere Mast diente für die Frequenz 585 kHz, die 1995 außer Betrieb ging.

Das historische Stationsgebäude mit Dieselgenerator soll als Museum erhalten bleiben und so der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Weitere Fotos: http://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Bisamberg, http://1476.orf.at/radiomacher/53txt_story.html 

Weitere Daten: http://www.hcrs.at/BSBG.HTM

Die genauen Sendezeiten der Liveübertragung und der Reportage auf TW1 finden sich hier.

Update: Letzte Fotos von den Vorbereitungen und ein kleines Vorschau-Video bei www.dokufunk.org und http://alpine-energie-worklife.blogspot.com/.

Wer deutschsprachige Informationen zu aktuellen Geschehnissen auf den internationalen Rundfunkbändern sucht, für den kam oft nur eine Anlaufstelle in Frage: Bis gestern bot die A-DX-Mailingliste aktuelle und zuverlässige Informationen zu Sendern auf Kurz-, Mittel- und Langwelle. Zahlreiche gut informierte Kurzwellenhörer und Medienexperten hatten sich an der vom österreichischen DXer Christoph Ratzer betriebenen Diskussionsliste beteiligt und steuerten neben Nachrichten und Berichten auch Hörtipps, Logs und Gerätetests bei. Zuletzt waren über 550 Personen über diese einzigartige Einrichtung miteinander verknüpft. Vor einigen Monaten erhielt die “A-DX” zudem noch einen Ableger, die “NET-RADIO”-Liste, in welcher der Diskussionsfokus auf Internetstreams und den sogenannten IP-Radios liegt.

Nun wurde der Betrieb der beiden Listen vorläufig eingestellt, die Gründe hierfür waren mangelnde Unterstützung sowie das immer massivere aufkommen von unerwünschten Spam-Werbe-Mails, die durch den Betreiber der Liste manuell aussortiert werden mussten – mit Erfolg: Über 10 Jahre ”0nline” und keine einzige unerwünschte E-Mail gelangte in die Postfächer der Mitglieder, die das Angebot der A-DX-Liste gerne annahmen. Ob und wann der Listenbetrieb wieder aufgenommen wird ist noch unklar - Christoph Ratzer, der die A-DX auf  ehrenamtlicher Basis betrieb und alle Unkosten (Serverbetrieb etc.) beglich, wird entsprechende Neuigkeiten zu einem gegebenen Zeitpunkt bekanntgeben.

Weitere Informationen: http://www.ratzer.at

Ende des letzten Jahres wurde die Sendestation Jülich abgeschaltet – offiziell. Tatsächlich ist Jülich immer noch auf Sendung – analog und digital.

Seit 1956 besteht zwischen Mersch und Jülich ein Sendezentrum für Kurzwelle. Im Jahr 2006 erwarb der christliche Sender CVC (Christian Vision) die Kurzwellenanlage, um von dort aus seine Programme auszustrahlen. In den Jahren davor wurde die Station von der Deutschen Welle genutzt und von der Media Broadcast GmbH an weitere Anbieter vermietet. Ende 2009 dann das vorläufige Aus: Aufgrund der globalen Finanzkrise und einer “Veränderung der Hörgewohnheiten der Hörerinnen und Hörern” (Zitat CVC, gemeint ist der Wechsel von Kurzwellenradio zu Podcasts und Sat-Empfang) verließ CVC die Anlage. Weltweit ging die Hörergemeinde von dem Ende der riesigen Anlage aus. Die Zukunft der Station ist auch heute noch ungewiss, still und heimlich lagerte die Media Broadcast GmbH aber zwei Sendungen erneut nach Jülich aus und strahlt diese von hier aus aus. Dabei handelt es sich um ein Programm eines afrikanischen Senders sowie einer religösen Sendeanstalt namens Trans World Radio.

Anlässlich der Konferenz “Radio Asia 2010″, die in Neu Delhi abgehalten wird, ist in Jülich auch wieder ein DRM-Sender im Einsatz. Von 08.30-12.30 Uhr UTC (9.30-13.30 Uhr deutscher Zeit) wird auf 17590 kHz ein Programm von CVC in Hindi noch täglich bis zum 24.02.2010 gesendet.

In Richtung dieser Konferenz sendet außerdem die BBC von ihrer Relaisstation in Thailand in DRM, noch täglich bis zum 26.02.2010 auf 17760 kHz von 04.30 bis 07.30 UTC (5.30-8.30 deutscher Zeit).

Bei den beiden DRM-Sendungen handelt es sich um Demo-Ausstrahlungen, die die Vorträge und Workshops zum digitalen Sendesystem DRM unterstützen sollen. Indien hat sich für eine landesweite Einführung von Digital Radio Mondiale entschieden, um sein Radioprogramm “All India Radio” zukünftig in digitaler Qualität austrahlen zu können.

Hompage Radio Asia 2010: http://www.radioasia.org

Video: Einweihung der DRM-Sender in Indien: http://www.youtube.com/watch?v=DxHZibWwsZw

Gesamtplan der Media Broadcast GmbH, Sendungen aus Jülich sind mit “JUL” gekennzeichnet: http://www.media-broadcast.com/fileadmin/user_upload/Downloads/B09_operational_060110.pdf

Pressemittleilung: DRM-Sendungen nach und aus Indien: http://www.drm.org/news/detail/news/special-digital-transmissions-for-radio-asia-conference-in-new-delhi/

Nein, ein wirklicher Aufschwung für die digitale Kurzwelle ist das nicht, aber ich will nicht nörgeln: Mit dem neuen Musikprogramm “The Disco Palace” versuchen die belgischen Kurzwellenmakler und Sendeexperten von TDPradio dem etwas eingedösten DRM-System etwas mehr Leben einzuhauchen. DRM, das steht für Digital Radio Mondiale, ist zwar für Russland und Indien als offizieller Nachfolgestandard für die analoge Kurz- und Mittelwelle auserkoren worden, konnte in allen restlichen Ländern der Welt jedoch noch keine wirklichen Erfolge auf dem Hörfunkmarkt verbuchen (und wenn man ehrlich ist in den beiden genannten Staaten auch noch nicht). Reizt das neue Discoprogramm aber vielleicht nun Empfängerhersteller und Radiohörer dazu, sich in Zukunft intensiver mit diesem Sendesystem zu beschäftigen?

Geschrieben steht es nirgendwo, aber es stimmt: “The Disco Palace” ist ein Ableger von “TDPradio”, einem Technoprogramm, das nun schon seit einigen Jahren auf DRM-Kurzwelle sowie im Internet sendet. Offiziell kommt das neue Discoformat zwar aus der Glanz- und Glitzerwelt von Miami, könnte tatsächlich aber einem Streaming-PC im belgischen Rijkevorsel entspringen. Zusammen mit dem älteren Bruder TDPradio nutzt man nun die Sendeanlagen im französischen Issoudun und in Montsinery, Französisch Guyana. Nach Nordamerika senden also je 60 Minuten Discofever und Techno auf  der Frequenz 11775 kHz mit 100 Kilowatt:

Eine Sendeantenne in Issoudun und Hinweisschilder.

Hinweisschilder und eine Sendeantenne in Issoudun.

1900-2000 Uhr UTC: TDPradio
2000-2100 Uhr UTC: The Disco Palace

Für Europa senden die beiden Stationen auf der Frequenz 6015 kHz wie folgt:

1400-1500 Uhr UTC: The Disco Palace

TDPradio sendet Montag: 0700-0800 UTC, Dienstag: 0800-0900, Mittwoch: 0900-1000, Donnerstag: 1000-1100, Freitag: 1100-1200, Samstag: 1200-1300 und Sonntag: 1300-1400 UTC. Zum Einsatz kommen die Sendeanlagen “Nil” oder “Mississippi” im französischen Sendezentrum in Issoudun, die das Programm mit 60 Kilowatt ausstrahlen. TDPradio schickte bis vor kurzem auch eine Sendung nach Asien über Sendeanlagen im australischen Darwin. Nachdem diese Sendestation aber vom Eigentümer Christian Vision (CVC) geschlossen wurde, ruhen die Ausstrahlungen in Richtung Japan, China und Korea.

Beide Stationen hätten mit ihrer besonderen Musikauswahl durchaus Potenzial, die DRM-Kurzwelle aus dem Dornröschenschlaf wachzuküssen. Mit aber je nur einer Sendestunde pro Tag dürfte das aber recht unwahrscheinlich sein; da nützt auch die samstägliche Wunschssendung bei “The Disco Palace” eher wenig. Guter Versuch, gute Musik, aber vermutlich wird die Anzahl der Hörer per Webstream trotzdem höher sein als die, die eines der wenigen DRM-Radios besitzen.

http://www.tdpradio.com und http://www.thediscopalace.com, beide Seiten mit Livestreams und letztere auch mit Musikdatenbank. Unter http://www.drm.org gibt es weitere Informationen zu DRM.

MDR-Hörfunkzentrale in Halle / Saale.

MDR-Hörfunkzentrale in Halle / Saale.

Sachen und Thüringen galten bisher nicht gerade als Hochburgen des Digitalradios. In den landesweiten Ensembles wurden bisher ausschließlich die Programme des Deutschlandradios und das digitale Sonderprogramm “MDR Klassik” des Mitteldeutschen Rundfunks übertragen. Nachdem Ende Januar mit “DRadio Wissen” ein neues Programm auf diesem Verbreitungsweg startete, wird das Angebot nun um zwei, in Sachsen gar drei neue Programme ergänzt.

“MDR Info” und “MDR Sputnik” sind in beiden Bundesländern nun im neuen, digitalen Verbreitungsstandard DAB+ empfangbar. DAB+ verwendet den Kodierungsstandard “AAC+”, der bereits auch schon bei Internetlivestreams oder Musikdownloads Verwendung findet. In der Schweiz, auf Malta, in Australien, Italien, Ungarn und Polen wird dieser neue Standard bereits zur Hörfunkübertragung eingesetzt. Der Mitteldeutsche Rundfunk strahlt in Teilen seines Sendegebietes über dieses System nun also sein Informationsradio und sein beliebtes Jugendprogramm aus. Wie aus einer Presseinformation des MDR hervorgeht, sollen bald auch in Sachsen-Anhalt beide Programme über das dort schon recht gut gefüllte DAB-Bouquet zu hören sein.

In Sachsen ist zudem noch ein weiterer, neuer Service über DAB+ zu hören. Hierbei handelt es sich um das Fußballradio “90elf”, welches bereits in der Vergangenheit durch seine Digitalradio-Aktivitäten auf sich Aufmerksam machte. Nun ist das Programm, ebenfalls im neuen DAB+-Standard, in einigen Regionen Sachsens zu hören (damit hier exklusiv terrestrisch, da sonst nur als Livestream empfangbar) und sorgt mit den anderen Neuankömmlingen für Frühlingsgefühle im DAB-Radio. Wer die neuen Programme empfangen will, muss jedoch darauf achten, dass das Radio das Label “DAB+” trägt. Dies ist meist in der Bedienungsanleitung, auf dem Datenblatt oder der Gerätefront vermerkt. Die seit Ende der Neunzigerjahre verkauften “DAB”-Radios empfangen keine DAB+-Sender, sie können den Ton der Programme nicht wiedergeben.

In seiner Pressemittleilung erinnert der Mitteldeutsche Rundfunk darüberhinaus auch an den Plan der ARD, ab 2011 ein bundesweites Digitalradioangebot auf die Beine zu stellen. Hierzu werde von allen ARD-Anstalten ein Konzept zum DAB-Neustart vorgelegt, welches auch neueste Technologien wie Handy-TV oder W-LAN-Radio einschließen soll.

Presseinformation des MDR: http://www.mdr.de/presse/hoerfunk/7068532.html, Information des MDR zum DAB-Empfang: http://www.mdr.de/mdr-klassik/empfang/178117.html, Informationen der Media Broadcast GmbH zum Aufbau des bundesweiten DAB+-Netzes (inkl. PDF-Broschüre): http://www.media-broadcast.com/hoerfunk/digital-radio.html. Fotoquelle: Rolf Lotys (Bild veröffentlicht unter Creative Commons mit Namensnennung)