(Quelle: Screenshot aftenposten.no)

Vor zwei Tagen wurden die 125 Meter hohen Kurzwellen-Sendemasten des Senders Kvitsøy gesprengt. Seit Ende November 2011 gab es keine Ausstrahlungen mehr von diesem Standort des norwegischen Senderbetreibers Norkring. Zuletzt war der Sender nur noch für wenige Ausstrahlungen im digitalen DRM-Modus im Einsatz, beispielsweise für Radio Rumänien International oder den Polnischen Rundfunk, die über das britische WRN vermittelt wurden. In den kommenden Tagen soll auch der verbleibende Mittelwellenmast der einst so gut in Europa empfangbaren 1314 kHz gesprengt werden. Die Tageszeitung “Aftenposten” bietet auf ihrer Webseite ein kurzes Video über die Sprengung.

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Weiterführende Informationen:

- Video und Artikel: http://www.aftenposten.no/nyheter/iriks/Her-sprenges-den-125-meter-hoye-masten-6840414.html

2 Kommentare zu „Adieu, Kvitsøy!“

  • Heinrich:

    Beim Anblick des Videos hat es mir schier das Herz aus dem Leib gerissen.
    So ein hervorragendes technisches Bauwerk der Rundfunkgeschichte sterben zu sehen, das tut einfach weh.

  • klani:

    Der Sender Kvitsoy brachte wegen seiner günstigen Lage (an der See gelegen und für die Kurzwelle ideal zu weiten Teilen Deutschlands entfernt) ausgezeichnete DRM-Empfangsergebnisse aus Warschau und Bukarest selbst mit einer “billigen” Empfangsanlage (Pappradio/HCJB und Indoor-Antenne). Mit dem Sprengen der Kvitsoj-Antenne wurde quasi dem DRM-Projekt ein weiterer “Tiefschlag” (kurz vor dem Ko-Schlag, wenn die BBC die DRM-Morgensendungen für Europa einstellen wird) versetzt.

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