Funkhaus Halle
Von hier kommen bereits Programme, die im DABplus-Standard gesendet werden: MDR Funkhaus Halle / Saale

Es ist September – und wir erinnern uns: Die Verhandlungen zum bundesweiten Neustart des digitalen Hörfunks im Standard DABplus werden in den nächsten Tagen beendet. Entweder mit erfolgreichem Vertragsabschlus, was mehreren deutschen Großstädten im nächsten Jahr einen Blumenstrauß an neuen Radiosendern bescheren würde, oder ohne. Das Projekt “Digitalradio” würde dann als gescheitert gelten.

Was derzeit in Berlin geschieht ist eine Werbeaktion zur Funkausstellung, sieht aber aus wie ein kleiner Test für das bundesweite Radiopaket: Auf DAB-Kanal 9B sind laut der Webseite “Dehnmedia” mehrere Radiostationen im neuen DABplus-Format und im herkömmlichen “DAB” zu hören. Im neuen Standard, der auch für das bundesweite Radio vorgesehen ist, senden DRadio Wissen, Radio Galaxy aus Bayern, 90elf, der Evangeliumsrundfunk und LoungeFM. Bis auf Radio Galaxy handelt es sich also um Stationen, die sich auch für die deutschlandweite Verbreitung ab 2011 interessieren. Dazu gesellen sich die Programme “Deutschlandfunk” und “Deutschlandradio Kultur” im alten DAB-Standard nach MP2-Codierung. Auch sie sollen zukünftig im neuen digitalen Sendepaket enthalten sein.
Als Sendestandort wird laut einer Tabelle der Bundesnetzagentur der Sender auf dem Alexanderplatz in Berlin gehandelt.
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Auch in Bayern wird auf- und umgeschaltet: Der private Veranstalter Hitradio RT1 aus Augsburg beginnt nun in den DAB-Paketen in Augsburg, München, Nürnberg und Ingolstadt mit der Ausstrahlung seines neuen Sonderkanals “RT 1 in the Mix”, das erst als “Hitradio Bayern” auf Sendung gehen sollte.
Im Ensebmble Ingolstadt ging erst im vergangenen Monat ein neuer Kanal auf Sendung. Hierbei handelt es sich um den Spartenkanal “Coolradio Jazz”, der neben Jazz auch Instrumental- und Loungemusik bringt. Das erste Programm des Veranstalters, der Bäumler Studiotechnik, namens “Coolradio 1″ ist weiterhin auf Sendung.
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In den norddeutschen Bundesländern entschied sich der NDR gestern, seinen Sonderkanal “NDR 2 Plus” wieder einzustampfen, nachdem er erst im Mai 2008 in den Digitalradionetzen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen aufgetaucht war. Das Programm unterschied sich vom herkömmlichen NDR2 einzig durch eine Programmübernahme der ARD-Popnacht in den späten Abend- und den frühen Morgenstunden. An der Stelle von “NDR 2 Plus” wird nun wieder das Hauptprogramm “NDR 2″ ausgestrahlt.
Um Sendungen im neuen Standard DABplus empfangen zu können, ist ein Digitalradio mit entsprechender Kennzeichnung notwendig. Die neue Sendenorm wird in Deutschland derzeit in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Bayern, Baden-Württenberg, Berlin und Rheinland-Pfalz erprobt. In der Schweiz ist DAB+ als regulärer Dienst mit zahlreichen Programmen der SRG SSR und privaten Sendern in der Luft. Auch in Italien, Frankreich, Malta, Australien, Neuseeland und Norwegen sind Programme in DAB+ zu empfangen.
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Weiterführende Links:
- Informationen zu RT1 in the Mix inkl. Gewinnspiel: http://www.rt1.de/index2.php?puid=1
- Informationen zu Coolradio: http://www.coolradio.de
- Informationen zu DRadio Wissen: http://www.dradiowissen.de
Foto: Sendegebäude des Mitteldeutschen Rundfunks in Halle / Saale. Foto: R. Selle
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Es ist wieder einmal soweit: Die Internationale Funkausstellung beginnt! In diesem Jahr öffnet die Ausstellung für Freunde von Multimedia & Elektronik ihre Tore vom 3. bis 8. September 2010. Das Messegelände in Berlin verspricht aus diesmal wieder Schauplatz für technische Innovationen und technische Reinfälle zu werden und beherrbergt diese traditionsträchtige Veranstaltung nun schon zum fünfzigsten Mal.

Wer Interesse hat an allem was funkt und irgendwie schöne Töne und bunte Bilder von sich wirft, für den wird auch in diesem Jahr wieder der IFA-Messeplaner interessant sein. Enthalten sind u.A. die Hallen- bzw. Standangaben von Radioherstellern wie Sangean, PURE oder Teac, Rundfunkanstalten wie dem Deutschlandradio oder N-TV, Organisationen wie dem DRM-Konsortium oder dem Fraunhofer Institut und schließlich auch vereinzelte Tipps aus dem Bereich der TV-Elektronik.

Zum Hinzufügen von weiteren Ständen bietet sich zum Download die Word-Datei. Der Planer kommt diesmal im innovativen Hochformat daher und ist somit dem typischen Messegebrauch optimal angepasst, quetscht sich zusammengefaltet gerne in Beutel & Jackett.

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PDF-Version: http://www.dxaktuell.de/ifa/messeplaner-2010.pdf

DOC-Version: http://www.dxaktuell.de/ifa/messeplaner-2010.doc

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Für hartgesottene Kurzwellenfreunde wird wohl einzig Sangean entsprechende Endgeräte präsentieren. Das Unternehmen aus Taiwan plant eine Neuauflage seines portablen Kurzwellenradios “ATS-909″. Eventuell wird auch TechniSat erneut mit seinem Navigationsautoradio auftreten (inkl. Kurzwellentuner). Neue Radios für das Empfangssystem DRM (Digital Radio Mondiale) sind wohl ausnahmsweise nicht zu erwarten. Zwar wurden auf der vergangenen Kurzwellen-Konferenz (HFCC) in Zürich neue, mysteriöse Geräte aus russischer Produktion angekündigt, wie so oft jedoch ohne konkretes Datum. Eventuell wird einer der Vorträge zum Thema “Digitalradio” Licht ins dunkel bringen. Am Samstag, den 4.09. werden in Halle 8 im Rahmen der “TecWatch”-Halle mehrere Vorträge zu diesem Thema gehalten. Weitere Informationen dazu auf der Homepage der IFA (siehe unten).

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Weiterführende Links:

- Ausstellersuche: http://www.virtualmarket.ifa-berlin.de 

- Vorträge im TecWatch: http://www1.messe-berlin.de/vip8_1/website/Internet/Internet/www.ifa-berlin/deutsch/VERANSTALTUNGEN/TecWatch/Vortraege/index.html#4

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QSL-Karte von Radio St. Helena 2009
Die QSL-Karte von Radio St. Helena zur Sondersendung 2009

Für Kurzwellenfreunde aus aller Welt ist der “Radio St. Helena Day” ein besonderer Feiertag: An diesem Tag im Herbst aktiviert der Rundfunk der kleinen Atlantikinsel St. Helena einen schwachen Kurwellensender auf der Frequenz 11092,5 kHz und bietet den Radioenthusiasten weltweit somit die Möglichkeit, von diesem beschaulichen Eiland eine direkt von hier ausgestrahlte Radiosendung zu empfangen. Nach einer langen Pause gelang es 2006 mit internationaler Unterstützung, für wenige Stunden auf genannter Welle zu senden. Dass noch während der Ausstrahlung Telefonanrufe, E-Mails und Faxe aus aller Welt beim Sender eingangen bestätigte, dass die Sendung sogar in Japan, Australien und natürlich auch Europa und Amerika gehört wird. Mehrere hundert Briefe brachte das Postschiff in den folgenden Wochen auf die Insel. Kurzwellenhörer schickten technische Berichte, um als einmaliges Souvenir eine Empfangsbestätigung (“QSL-Karte”) der Station zu erhalten. Viele Hörer äußerten den Wunsch nach einem erneuten “Radio St. Helena-Day”. Auch in den folgenden Jahren gelang der Sendebetrieb. So gingen für die vergangene Ausstrahlung am 14.11.2009 rund 270 postalische Empfangsberichte beim Sender ein. Als Dankeschön verschickte die Station Anfang August die oben gezeigte QSL-Karte mit Fotos der Amateurfunkstation der Inselschule, die in diesen Wochen bei den Hörern ankommen sollten.

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Auch in diesem Jahr wird Radio St. Helena auf Kurzwelle senden. Im Internet ist die Ausstrahlung nicht zu empfangen, was für viele DXer ein Grund ist, ihren vielleicht eingestaubten Receiver wieder genau auf 11092,5 kHz im oberen Seitenband (USB) einzustellen. Nachfolgende Sendezeiten wurden kürzlich für Samstag, den 9. Oktober 2010 veröffentlicht:
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Sendung nach Europa: 19.00-20.30 UTC 

Sendung nach Indien: 20.30-21.30 UTC 

Sendung nach Japan: 21.30-23.00 UTC 

Sendung nach Nordamerika: 23.00-00.30 UTC 

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Alle Zeitangaben in UTC-Weltzeit, d.h. dass die Sendung nach Europa um 21.00 Uhr deutscher Zeit beginnt.

Der Versand der QSL-Karten wurde 2009 durch einen japanischen Hörerklub unterstützt. 2010 hilft der dänische Kurzwellenhörerklub DSCWI bei der Umsetzung des Projekts. Empfangsberichte, die per Post gesendet werden und denen Rückporto in Form von US$ oder Internationalen Antwortscheinen beigelegt wurde, werden also wieder mit einer besonderen Postkarte bestätigt. Briefe sollten auch 2010 den Vermerk tragen, über Großbritannien und Ascension Island geschickt zu werden, kam es beim Postweg über Afrika doch vermehrt zu Diebstählen.

Zusätzlich wird es während der mehrstündigen Livesendung eine gesonderte E-Mailadresse für Kommentare geben. Diese Adresse wird rechtzeitig bekannt gegeben.

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Weiterführende Informationen:

- http://www.sthelena.se/radioproject/ 

- Postanschrift und Bericht zur vergangenen Sondersendung: http://www.dxaktuell.de/?p=429 

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Die Vorbereitungen für das bundesweite Programmpaket, das über ein Sendernetz der Media Broadcast GmbH ausgestrahlt werden soll, kommen ins Stocken. Neun Radiosender sollen in diesem Paket, einem sogenannten Multiplex, im neuen Digitalradiostandard DAB+ verbreitet werden. Mit dem Sendernetzbetreiber konnten bisher aber noch nicht alle Punkte geklärt werden, wie das Onlineportal Teltarif.de berichtet. So gebe es noch offene Fragen in puncto Marketing, Risikoverteilung und besonders bezüglich der Verbreitungskosten. Die würden nach Angaben der Media Broadcast rund 484.000 Euro pro Jahr betragen (und später auf fast 2 Millionen Euro ansteigen mit größerem Sendenetz), für jeden der neun privaten Radiosender bzw. Telemediendienste und die öffentlich-rechtlichen Deutschlandradios.

Beworben haben sich unter anderem der ERF-Evangeliumsrundfunk, das österreichische LoungeFM, die Regiocast Radioholding mit ihren Programmen 90elf, Remix Radio und litra, ein neues Programm unter dem Arbeitstitel “Rauschgold”, Radio Disney, sowie NRJ und die drei Programme des Deutschlandradios plus einen Datendienst der Media Broadcast GmbH. Sie sollen ab 2011 zunächst über 35 Sendeanlagen in ganz Deutschland ausgestrahlt werden, wie aus einem Dokument des Betreibers hervorgeht.

Die Verhandlungen über die Vertragsdetails wurden am 22. Juli 2010 ohne Ergebnis beendet, der von den Landesmedienanstalten festgesetzte Termin zur Vorlage des Schriftstücks mussten die Beteiligen vertreichen lassen. Das Magazin Teltarif.de spricht dennoch von guten Vorzeichen: Als neuer Termin sei nun der 5. August 2010 festgesetzt und die Verhandlungen seien auf einem guten Weg, denn es seien schließlich nur noch Personen an der Diskussion beteiligt, die “es mit einem Neustart des digital-terrestrischen Radios in Deutschland auch ernst meinen”, wird ein Diskussionsteilnehmer zitiert.

Na denn kann ja nichts mehr schiefgehen. Oder?

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Weiterführende Links:

- Sendernetzbetreiber http://www.mediabroadcast.de

- Quelle: Teltarif: http://www.teltarif.de/dab-digital-radio/news/39529.html (26.07.2010 19:00)

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Irgendwas machen sie anders, die Franzosen. Was in Deutschland unvorstellbar wäre, passiert z.B. gerade beim landesweiten, privaten Radiosender RTL. Da beginnt zum frühen Nachmittag glatt eine einstündige Sendung mit Klassikkonzerten und einer Hand voll Arien. Nein, die Nadel auf der virtuellen Internetfrequenzskala ist nicht verrutscht, wir sind immer noch bei dem gleichen Sender, der gestern noch rhythmischen, französischen Pop auf goldige Oldies folgen lies. Ähnlich verrückt übrigens der Talksender Europe 1, bekannt den Saarländern durch die gigantische Langwellensendeanlage Felsberg (183 kHz), der tatsächlich fast den ganzen Tag nur Wortprogramme, gespickt durch wohlige Jingles, seinen Hörern präsentiert und dennoch zu den ältesten Privatradios Europas gehört und seit 1955 nicht über zu wenig Hörer klagen muss. Verrückt, dieses Frankreich.

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Le Mouv'Spaßig, wild, verrückt, durchgedreht, neu, anders, bunt, spannend. Acht einfallsreiche Attribute, die den Leser doch nur die Großartigkeit von der jungen Welle des öffentlich-rechtlichen Radio France erahnen lassen können: Le Mouv’. Der Sender mit dem aparten Apostroph begann 1997 als Pop-Programm aus Toulouse und sendet heute aus dem Sendezentrum von Radio France aus Paris. Ein Radio mit Rock-Spirit, wie man einst behauptete. Ob das stimmt, mag jeder Hörer selbst entscheiden, fest steht aber, dass Le Mouv’ an Großartigkeit nur schwer zu überbieten ist. Das Tagesprogramm unterscheidet sich in der Musikauswahl deutlich dem der meisten deutschen Popwellen.

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Die Musik macht Laune, nervt nicht, wabert irgendwie wohlig um den geneigten Hörer herum und weckt ihn dann aber auch wieder rechtzeitig mit temperamentvolleren Klängen, bevor er in einer Traumwelt zu versinken droht. Singsprache ist übrigens sowohl Französisch als auch Englisch, Sendesprache selbstverständlich ausschließlich Französisch. Und das hört man auch recht oft, denn bei Gelegenheit werden zusätzliche Informationen zu Interpreten, Festivals und Veranstaltungen eingestreut, ergänzt durch Wortprogramme und seriöse Nachrichten inkl. Sport und Interviews.

Besonders erwähnenswert ist der Flashplayer auf der Homepage. Hier kann man nicht nur das Liveprogramm in guter Tonqualität hören, nein, man kann auch mehrere Stunden im Programm zurückspulen und dank Timeshifting die Musik von heute Morgen nochmal hören. Passend zum aktuell eingestellten Sendemoment wird natürlich auch der gespielte Titel als Text angezeigt. Ein schöner Service, den man garantiert vermisst, wenn man den nackten Livestream im MP3-Format hört.

Nach drei Radiotipps aus Frankreich: Was kann man als vom Gewinnspiel- und Claimrasselfunk geschädigter Radiohörer da nur wimmern? Merci. Und eine Träne verdrücken. 

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Weiterführende Links:

- RTL www.rtl.fr

- Europe 1 www.europe1.fr

- Le Mouv’ www.lemouv.com

- Le Mouv’-Player mit Time Shift: http://lemouv.com/files/rfPlayer/player.html

- Le Mouv’-Livestream: http://mp3.live.tv-radio.com/lemouv/all/lemouvhautdebit.mp3

- Bildquelle / Source: http://trendy.lesblogsmedias.fr/files/2009/09/mouv_leslie.jpg

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Das Deutschlandradio ist der meist zitierte Hörfunksender und das bestätigt, dass der deutsche, nationale Hörfunk an Seriösität wohl kaum zu überbieten ist. Hier oben, im Olymp der guten Radiosender tummeln sich viele öffentlich-rechtliche Stationen aus Deutschland, Europa und der Welt und auch eine Hand voll privater Sender. Eine dieser privaten Sender trägt einen großen Namen, den man in Deutschland eher mit leichter Unterhaltung verbindet: RTL. 

Langwellenantennen von RTL

Langwellenantennen von RTL in Beidweiler

In Frankreich muss sich RTL keinesfalls hinter den öffentlich-rechtlichen Programmen von Radio France verstecken. Zwar ist RTL der älteste Privatsender Europas, vergisst im täglichen Tagesgeschäft nicht seine Tradition, wirkt dennoch aber modern und weckt im deutschen Radiohörer die Sehnsucht nach einem Pendant für den deutschen Sprachraum. 

RTL, gegründet 1931, selbstverständlich im Großherzogtum Luxemburg, sendet heute aus der rue Bayard in Paris und verbreitet sein Programm im Internet, via Satellit, auf zahlreichen UKW-Frequenzen in ganz Frankreich und auch heute noch über die luxemburger Langwellenfrequenz 234 kHz im kleinen Örtchen Beidweiler. 

RTL sendet einen Mix aus französischen Chansons, französischem und internationalem Pop, ebenso internationalen Oldies und wuchtige Wortprogramme wie politisches Kabarett, Sportübertragungen (Hallo, liebe Freunde der Tour de France!) und Nachrichten, Interviews und Service. RTL ist auf Veranstaltungen und gesellschaftlichen Events präsent, stellt keine Claimsprachroboter anstatt von echten Persönlichkeiten als Moderatoren ein und sendet seit Jahren das gleiche, traditionsträchtige Nachrichtenjingle. Und die hübschen, gesungenen Station-IDs verdienen ebenfalls eine Würdigung. 

Das Privatfunk nicht gleich Dummfunk ist, beweist RTL für alle außerhalb des terrestrischen Sendegebiets unter http://streaming.radio.rtl.fr/rtl-1-44-128 und http://www.rtl.fr. Gute Unterhaltung!

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PURE Sensia-Display mit Picassa-AppEine Ergänzung zu den kürzlich veröffentlichten Informationen zum PURE Sensia, einem Internetradio mit Touchscreen, DABplus-Empfang und UKW-Tuner. Ergänzt wird dieser Empfänger durch kleine Zusatzprogramme, sogenannte “Apps”. Bisher waren es nur drei, nämlich ein Facebookprogramm, eine Twitter-App und eine Minisoftware von AccuWeather, die das aktuelle Wetter für einen beliebigen Ort präsentiert. Nun veröffentlichte PURE die nächste Applikation. Dabei handelt es sich um ein Programm, mit dem man sich im Fotoportal “Picassa” anmelden und Fotoalben durchstöbern kann.

Wie Bayerndigitalradio.de berichtet, kann das PURE Sensia von nun an auch über DAB-Stationen übertragene Diashows anzeigen. Dieser Dienst war in der bisherigen Software-Version nicht verfügbar. Version 2.0 steht über das Sensia kostenfrei zum Download zur Verfügung.

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 Weiterführender Link und Bildquelle:

- PURE Digital

- andere Artikel zum PURE Sensia

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